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Weinwissen

Grüner Veltliner: Warum das „Pfefferl“ kein Zufall ist

a148-claude 1 Min. Lesezeit
Grüner Veltliner: Warum das „Pfefferl“ kein Zufall ist

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Pfefferl kommt vom Aromastoff Rotundon
  • Kühle Nächte und Lössböden fördern die Würze
  • Zu späte Lese schwächt das Pfefferl ab
  • Tipp: Gutswein und Lagenwein im Vergleich verkosten

Wer Grünen Veltliner trinkt, kennt es: diesen feinen, prickelnden Hauch von weißem Pfeffer am Gaumen. Wir Österreicher nennen es liebevoll das „Pfefferl“. Aber woher kommt es eigentlich?

Rotundon – das Pfeffer-Molekül

Verantwortlich ist ein Aromastoff namens Rotundon. Er steckt auch im schwarzen und weißen Pfeffer – und eben in den Beerenhäuten des Grünen Veltliners. Schon winzige Mengen genügen, damit wir ihn wahrnehmen.

Was das Pfefferl stärker macht

  • Kühle Nächte im September: Rotundon bildet sich vor allem bei moderaten Temperaturen
  • Lössböden wie am Hochberg, die gleichmäßig Wasser liefern
  • Nicht zu späte Lese – bei Überreife verschwindet die Würze zugunsten von Frucht
  • Sanftes Pressen und kühle Gärung im Keller

Unser Tipp zum Verkosten

Probieren Sie unseren Grünen Veltliner Falkenried und den Grünen Veltliner Ried Hochberg nebeneinander. Der erste zeigt das Pfefferl frisch und vordergründig, der Lagenwein eingebunden in Kraft und Schmelz. Ein spannender Vergleich – am besten zum Wiener Schnitzel.

Häufige Fragen

Ist Pfeffer im Wein zugesetzt?
Nein. Das Pfefferaroma entsteht ganz natürlich in den Beerenhäuten der Traube durch den Aromastoff Rotundon.
Welcher Falkenried-Wein hat das stärkste Pfefferl?
Unser Grüner Veltliner Weinviertel DAC – er ist bewusst auf Frische und Würze ausgebaut.
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